Kaffee aus dem Jemen: Tradition, die man schmeckt












Kaffee aus dem Jemen: Tradition, die man schmeckt











Der Jemen besitzt nicht nur eine einzigartige Kaffeekultur, sondern ist auch das Land, das die restliche Welt vom Hafen Al-Makha zuerst mit dem köstlichen und kraftvollen Getränk beliefert hat.

Vom Jemen aus wurde der Kaffeehandel bis ins 16. Jahrhundert hinein stark beeinflusst. Dann gelang es, Setzlinge aus dem Land herauszuschmuggeln und andere Nationen begannen daraufhin mit dem Kaffeeanbau, um den steigenden Bedarf zu decken.

Dadurch sank zwar die Kaffeeproduktion im Jemen, doch die Qualität blieb weiterhin sehr hoch. Nicht umsonst sind die Jemeniten sehr stolz auf ihre Kaffeebäume. Die Bauern hegen und pflegen sie auf ganz besondere Weise und bezeichnen die Früchte des Baumes als Perlen. Ein altes Lied, das nahezu jeder im Jemen kennt, handelt von Kaffee und Liebe. Darin heißt es:

„Kaffee aus dem Jemen, oh kostbare Perlen,

oh schönster Schatz auf den Bäumen,

wer auch immer dich anbaut, wird nie arm sein,

und wird nie Schande erfahren.“

Das Staatswappen der Republik Jemen zeigt einen goldenen Adler. Auf der Brust des Adlers prangt ein Wappenschild mit einer Kaffeepflanze. Dieser goldene Adler mit der Kaffeepflanze im Herzen befindet sich auf jedem jemenitischen Pass und auch auf einigen Münzen.

Selbst auf dem Staatswappen des Mutawakkilitischen Königreich Jemen (1918–1962) war in der Mitte ein Kaffeebaum zu sehen.

Und nicht zuletzt war der Kaffeebaum auch auf vielen Briefmarken abgebildet. Wir haben im Internet eine wunderschöne Auswahl gefunden. Einige beeindruckende Motive möchten wir hier gerne mit dir teilen.

Es ist uns eine große Freude, zur Verbreitung dieses wichtigen Teils der jemenitischen Kultur beizutragen, indem wir einige unserer Produkte mit der Nachbildung solch einer Briefmarke versiegeln.

Die Menschen im Jemen trinken vor allem die getrocknete Schale der Kaffeekirschen – genannt Qishr. Aus ihnen wird ein traditionelles Getränk unter Beigabe von Ingwer, Zimt, Kardamom, Nelken und etwas Zucker zubereitet.

Man könnte zwar meinen, es handelt sich hier um Tee – aber in Wirklichkeit ist es weder Tee noch Kaffee. Es ist ganz einfach Qishr. Probiere doch einfach mal selbst dieses traditionelle Getränk, dessen Wurzeln bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen.

Und falls du dich jetzt fragst: „Was passiert eigentlich mit den Kaffeebohnen?“ Nun, die Jemeniten sind sehr gute Handelsleute und versorgen den Markt seit langer Zeit mit ihrem Kaffee. Nach dem Rückgang in der Produktion wurde der Kaffee entsprechend seltener und erreichte so dank seiner herausragenden Qualität und seines besonderen Geschmacks die Nischenmärkte in den USA und Japan, wo er seitdem zu hohen Preisen gehandelt wird.

Besuche unsere Homepage und bestelle dir diese Perlen jemenitischer Tradition jetzt für Zuhause!

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